Ötztaler Radmarathon 2016

Am gestrigen Sonntag war es wieder soweit. Über 4000 Teilnehmer stellten sich den 238 km und 5500 Hm. Unter ihnen befanden sich in diesem Jahr Benny, Dani und Armin. Bereits am Samstag machten Sie sich auf den Weg in Richtung Sölden um zuerst die lang ersehnte Startnummer zu holen. Gut gestärkt durch das Fabelhafte Abendessen in der Sportpension Carinthia legten sie sich alle recht zeitig schlafen um fit für den nächsten Tag zu sein. Am Sonntag um 4:50 Uhr klingelte dann auch schon der Wecker und um 6:00 standen alle drei am Start. Benny ging es bereits am Vorabend nicht besonders gut und kämpfte mit einer Erkältung. Trotzdem wollte er es versuchen. Um 6:45 Uhr fiel dann bei traumhaftem Wetter der Startschuss für den Ötztaler Radmarathon 2016. Für Benny war es dann bei der Auffahrt auf das Kühtai leider schon vorbei. Er beendete vorzeitig das Rennen. Für seine Gesundheit sicher die richtige Entscheidung. Dani und Armin waren noch dabei und fühlten sich super. Sowohl Armin als auch Dani erwischten eine recht zügige Gruppe für die Fahrt von Innsbruck auf den Brenner. Für Dani war seine Gruppe leider etwas zu zügig. Gilt es doch auf der Fahrt zum Brenner Kräfte zu sparen, musste Dani hart arbeiten um in der Gruppe zu bleibe. Für die Weiterfahrt auf den Jaufen leider etwas zu hart. So musste Dani den Ötzi in Sterzing beenden. Schade, denn bis dahin war auch er super dabei. Schließlich blieb nur noch Armin übrig. Im Vergleich zum Vorjahr teilte er seine Kräfte dieses mal viel besser ein und so schnurte er stets gleichmäßig zuerst den Jaufenpass hinauf. Oben angekommen erkannte er erstmals, dass eine Zeit um die 8 Stunden im Bereich des möglichen wäre. Also noch einmal volle Motivation und nach der rasanten Abfahrt vom Jaufen wartete "nur" noch das Timmelsjoch auf ihn. Auch diesen langen Anstieg konnte er stets konstant hochkurbeln. Im letzten Drittel wartete dann noch Günter auf ihn der ihn mit seinen motivierenden Worten die restlichen Höhenmeter hinaufjagte. Dazu stieß dann auch noch Matthias "Gumpi" Gumpenberger, sein treuer Trainer, der ihn anscheinend perfekt auf diesen Tag vorbereitet hatte. Nach 7:52:42 war es dann vollbracht! Armin war überglücklich und konnte es kaum glauben, dass es mit einer Zeit unter 8 Stunden tatsächlich geklappt hatte! 

 

Alle 3 Teilnehmer bedanken sich noch einmal herzlichst bei den Betreuern auf dem Kühtai, dem Brenner, dem Jaufen und dem Timmel. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen! Vielen Dank!


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